Vorwahlen in den USA haben begonnen – Liveblog und eigene Kommentare (18.05.16) (12:05) (Kentucky (D) und Oregon) (Dem.: Clinton, Sanders ; Rep.: Trump)

Tobias/ May 18, 2016/ Tobi´s view/ 0 comments

Hallo zusammen,

seit einigen Wochen hat der Startschuss der sogenannten “Primaries” offiziell stattgefunden

Dabei handelt es sich nicht um die eigentliche Präsidentschaftswahl in den USA, diese erfolgt erst im November dieses Jahres, sondern eben um die eigentlichen Vorwahlen.

Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner lassen von ihren Anhängern entscheiden, welcher Kandidat im jeweiligen Bundesstaat die meisten Stimmen erhält.

Im weiteren Verlauf versuche ich in Form eines Liveblogs alle relevanteren Ereignisse und Daten zu präsentieren und teilweise auch zu kommentieren.

Liveblog zu den US-Vorwahlen (Primaries)

Die Vorwahlen in den Bundesstaaten Kentucky (only Demokraten) und Oregon

Republikaner

Donald Trump: Oregon

Demokraten

Hillary Clinton: Kentucky

Bernie Sanders: Oregon

(18.05.16)

(12:05)

  • so, da bin ich auch wieder; ich habe zwar gestern die ersten Minuten von Kentucky auf CNN Int. live verfolgt, allerdings wären es ab dem Zeitpunkt noch ganze 4 Stunden gewesen bis überhaupt die Wahllokale in Oregon geschlossen hätten
  • aus diesem Grund bin ich dann doch relativ schnell schlafen gegangen, aber nun dann verfügbar
  • im kommenden Verlauf soll es also wieder um die wichtigsten Punkte gehen, und was man daraus, meiner Meinung nach, für das gesamte Rennen ableiten kann

(12:21)

GOP

  • eigentlich muss man hierüber gar nicht mehr berichten; Donald Trump gewinnt eh ab jetzt jegliche Vorwahl, schließlich gibt es ja auch gar keinen Gegenkandidaten mehr
  • es ist schon ein wenig schade, wenn man ehrlich ist, dass es genau dazu kommen musste, und dies unterscheidet die Demokraten in diesem Jahr eben sehr von den Republikanern

Demokratische Partei

  • als ich gestern Nacht CNN Int. noch ein wenig verfolgte, war der Abstand zwischen Bernie Sanders und Hillary Clinton unglaublich gering
  • bis zum eigentlichen Ergebnis, bei dem Hillary Clinton seit einer gefühlten Ewigkeit doch als Siegerin in Kentucky hervorgeht, wenn auch mit sehr knappem Vorsprung (46,7% zu 46,3%), ist diese Eigenschaft eigentlich immer erhalten geblieben
  • Bernie Sanders konnte jedoch den Bundesstaat Oregon für sich verbuchen und somit, wenn auch nur gefühlt, 1,5 von 2 Primaries positiv abwickeln

  • allerdings ist der Ausgang von Kentucky eben doch wichtiger als es die bloße Teilung der Delegierten auf den ersten Blick vermuten lässt
  • Bernie Sanders hat mal wieder geschafft, dass scheinbar Hillary Clinton keinen klaren Sieg seit New York mehr einfahren kann
  • im klaren Gegensatz zu dem Republikanern, bei denen wie bereits mehrfach zur Sprache kam, alle bis auf Trump das Spielfeld verlassen haben, gibt es bei den Demokraten eben nicht diesen einen Schritt
  • Bernie Sanders hat in seiner Rede in Carson, Kalifornien, die ich vor wenigen Minuten direkt auf der Homepage von CNN Int. zu Teilen anhören konnte, eben genau diesen Punkt unterstrichen
  • wenn er, auch wenn alles gegen seine Chancen stehe und auch wenn Clinton aufgrund des zu großen Abstands nicht mehr einholbar sei, nun aufgeben würde, hätten die Bürger in Kalifornien eben keine eigene Chance mehr, hier an den Primaries teilzunehmen
  • ich persönlich glaube ihm diesen Satz seit Anfang an; für ihn geht es um mehr als nur um die Primaries oder die General Election
  • die gesamte Kampagne war von Beginn an darauf aufgelegt, ein Zeichen zu setzen und das eigentlich alt bewehrte Vorgehen, auch was das leidige Thema der Super Pacs anbelangt, nachhaltig zu verändern
  • Bernie Sanders hat nun ein weiteres Mal betont, dass er bis zum Ende der Primaries am Ball bleiben werde und dass er, möge die Situation noch so schwierig aussehen, eben nie das Handtuch werfen werde, einfach auch den Wählern wegen

  • man kann von Bernie Sanders und seinen politischen Ansichten halten, was man möchte, allerdings ist dieser Schritt so viel glaubwürdiger als das, meiner Meinung nach, unrühmliche Ende einer einzig auf ein Zweckbündnis ausgelegten Zusammenarbeit zwischen Ted Cruz und John Kasich bis vor wenigen Tagen
  • sicherlich verändert sich auch durch den Sieg in Oregon und die sehr knappe Niederlage in Kentucky nur noch sehr wenig, was die gesamte Delegiertenanzahl anbelangt, nur geht es in diesem Jahr, dies hat man schon oft bei den republikanischen Wählern sehen können, eben schon fast um mehr als nur die Wahl eines neuen US-Präsidenten
  • dieser wichtige Aspekt wird bei den Demokraten auf Seiten von Sanders niemals außer Acht gelassen und auf dieser Idee fußt schon fast seine gesamte Erfolgsgeschichte, selbst wenn er Hillary Clinton, selbst bei einem Sieg in Kalifornien, was schon sehr unwahrscheinlich ist, doch nicht mehr zu erreichen in der Lage sein wird

(12:30)

  • dies war es dann schon fast
  • ich bin ganz ehrlich, die wirkliche Faszination der Primaries wäre schon fast dahin, wenn es nicht doch noch den großen und so wichtigen Bundesstaat Kalifornien geben würde
  • spätestens an diesem Tag wissen wir, wie die Primaries tatsächlich ausgehen werden
  • bis dahin ist ein wenig Leerlauf angesagt
  • wie ich gerade sehe, dauert es nun ein wenig; so wird der nächste ganz große Moment der Vorwahlen erst am 7. Juni stattfinden, dann jedoch mit einer riesig großen Wucht
  • so finden hier die Vorwahlen in Kalifornien, Montana, New Jersey, New Mexico, North Dakota und South Dakota für beide Parteien statt
  • in dieser Nacht werde ich definitiv nicht frühzeitig schlafen gehen, denn dies könnte so richtig interessant werden
  • danke fürs Lesen und bis zum 7. Juni !

MfG Tobias

tobiaspuetter.eu

 

 

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